Thutong ya Bana

Thutong ya Bana

»Ein Ort, an dem junge Menschen lernen können« ist die sinngemäße Übersetzung des Projekts »Thutong ya Bana«. Dass ein solcher Ort in Kimberley keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt die Situation der etwa 80 Straßenkinder und Jugendlichen, die in der ganzen Stadt verstreut regelrecht hausen. Unterschlupf finden sie nachts nur in Hauseingängen oder Müllcontainern.

Die Aussichten für diese jungen Menschen sind also alles andere als ideal. Grund genug für die Heribert Nasch Stiftung, ihnen eine erste Perspektive zu bieten. Zum Beispiel, indem sie morgens mit Kaffee und Brot versorgt werden. Bei dieser Gelegenheit werden sie auch eingeladen, mit zur Schule »Thutong ya Bana« zu fahren. Dort haben sie die Möglichkeit zu duschen und eine warme Mahlzeit einzunehmen.

Darüber hinaus wird versucht, sie zu beschäftigen und ihnen elementare Kenntnisse – zum Beispiel in der englischen Sprache – beizubringen. »Thutong ya Bana« ist auch das Projekt, für das Mitarbeiter von ISP gern auf ihren Urlaub verzichten, um sich vor Ort als freiwillige Helfer zu engagieren.

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Unsere Vorschul- und Straßenkinderprojekte in Südafrika:

Einen Urlaub der anderen Art verbrachten die ISP-Mitarbeiter Hans Tyrra und Jürgen Remke im Jahr 2009. Anstatt die Füße hochzulegen, packten sie an. Dabei verteilten sie in Kimberley (Südafrika) nicht nur Brot und Kaffee an Straßenkinder, sondern renovierten auch Hand in Hand mit ihnen Duschen und Zaunanlage der Schule "Thutong ya Bana".

Im September 2016 waren die ISP - Mitarbeiterinnen Heloise Rowart und Tanja Niehoff in ihrem Urlaub im Einsatz in Kimberley, Südafrika. Sie halfen u.a. bei der Versorgung der Straßenkinder und unterstützten die Lehrkräfte an der Preschool und der Primary School.